Ich möchte hier in der Folge Bilder zeigen, die ich auf meinen Reisen durch Indien fotografiert habe und die ich aus irgendeinem Grund für bemerkenswert halte. Vielleicht animieren sie den einen oder die andere, dieses faszinierende Land selbst einmal zu besuchen. Für Tips und Anfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Das betrifft übrigens auch einen Besuch des Yogainstituts in Bombay.

Das Rote Fort in Delhi in der Abenddämmerung. Dieser riesige Bau, die Verkörperung eines Märchens aus Tausend und einer Nacht war jahrhunderte lang der Sitz der Großmoguln.
In Rajastan drückt sich am deut-lichsten der Glanz und die vergan-gene Macht der Maharajas aus. Hier der Palast des Rajas von Udaipur.
Grazie und Eleganz des Saris.
Zeitloses Indien. Wenn die Gummisandalen nicht wären, wer wüsste, in welchem Zeitalter diese Szene spielt?
Ein kleiner Altar am Straßenrand. Die Gottheit ist nur angedeutet. Sie bleibt gestaltlos. Wer könnte das Brahman, das Unbegreifliche darstellen?

Freunde

Diese Szene spielte sich jeden Tag auf der einzigen, schmalen Brücke ab, die in Udaipur über den See führte. Kein Mensch hat sich je daran gestört und alle fuhren oder gingen sorgfältig darum herum, nicht ohne ein paar kurze Strei-cheleinheiten für die Kühe.

In keinem anderen Land der Welt erlebt man so etwas.

Auf den Treppen hinab zum heiligen See im Wallfahrtsort Pushkar in Rajastan.
Zwei Sadhus bei der Zubereitung ihrer Abendmahlzeit.
Alle möglichen "Leute"gehen gelassen ihren Obliegenheiten nach.
Zwei "Salonsadhus", die ihren fotografischen Marktwert genau kennen.
Langsam steigt an einem bitter-kalten Januarmorgen das Taj Mahal aus dem Nebel empor.Ein Anblick, den man nie mehr ver-gisst.
Der Park des Yogainstitutes in Santa Cruz, einem Vorort Bombays.
So sieht das aus in Santa Cruz.
Diese riesigen Bäume faszinieren mich seit 30 Jahren. Wenn ich in Bombay bin, versäume ich nie, sie zu besuchen.

Der Ganges bei Kalkutta. Es ist der westliche Mündungsarm und heißt hier eigentlich Hoogli.

 

Falls irgendjemand gedacht hat, im Mutterland des Yoga gäbe es keine Auswüchse auf diesem Gebiet, der hat sich getäuscht. Hier wird Yoga mindestens genauso instrumentalisiert und verhunzt wie im Westen. Wenn nicht noch um einige Grad unbedarfter.
Abendstimmung auf Kalkuttas berühmter Howrah-Bridge. Der Verkehr ist mörderisch und die Luftverschmutzung auch.
Das ist der Dakshineshwartempel in der Nähe von Kalkutta. Hier war der berühmte Heilige Sri Ramakrishna Priester. Hier traf er seinen bekanntesten Schüler Vivekananda. Wenn ich geglaubt hatte, dort ein ruhiges, meditatives und sauberes Plätzchen zu finden, so hatte ich mich getäuscht. Denn wie überall tobt auch im Tempel das indische Leben und seine Religiosität ist nicht auf Vereinzelung und Stille ausgerichtet.
Das sind sie, die berühmten Rikschawallas Kalkuttas. Es gibt sie nirgends mehr sonst in Indien. Wenn jetzt Menschen-freunde versuchen sollten, diese Knochenarbeit auch hier zu verbieten, würden sie erbitterten Widerstand leisten; ist es doch für die meisten von ihnen die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen.

Der Überlebenskampf hier ist beinhart. Die Kulturhistoriker Will und Ariel Durant schrieben über Indien, dass es kein Wunder sei, dass sich hier der Glaube an die Wiedergeburt so ins Volksbewusstsein eingegraben habe, weil es für die Masse die einzige Hoffnung darstellt, ein besseres Leben führen zu können.
Ein interessanter Gedanke. Religionen und deren Inhalte hatten schon immer auch sehr gesellschaftsbezogene Hintergründe und die herrschende Kaste, vor allem die Brahmanen, hatten nie Interesse, dass sich die Verhältnisse in diesem Leben verändern.
Das Volk kann leichter regiert werden, wenn es aufs nächste Leben hofft. Bei uns war es bis zur Aufklärung die Hoffnung auf den Himmel und die Furcht vor der Hölle, die das Volk ruhig hielt.

Auch der Hinduismus bräuchte eine Phase der Aufklärung.

Leben auf den Straßen Kalkuttas.
Ein Sadhu und buddhistische Mönche in Bodhgaya; der Ort, an dem Buddha Erleuchtung fand. Bodhgaya ist das Weltzentrum des Buddhismus. Oft trifft man eine große Anzahl von Mönchen dort.
Tibetische Mönche in Bodhgaya.
Am Verbrennungsghat von Benares. Das Gebäude mit dem Türmchen ist ein Hospiz, in dem fromme Hindus auf den Tod warten. Wer in Benares stirbt, wird nach hinduistischem Glauben nicht wiedergeboren.
Der Ganges in Benares an einem nebligen Dezembermorgen.
Meditation am Gangesufer.
Es ist wirklich ziemlich kalt!
In den Gassen von Benares werden viele Rinder gehal-ten.Stalleinrichtungen gibt es nicht, sodass alles auf der Straße landet. Als Gandhi zum ersten Mal nach Benares kam, monierte er den Gestank und den Dreck, der überall herumlag. Deswegen mochten ihn die Benaris nicht besonders.
Das Vijaya Nagaram Ghat in Benares. Ghats sind die Treppen, die zum Flussufer hinunter führen.
Man kann das beeindruckende Panorama der Stadt am besten vom Boot aus genießen.
Morgens am Flussufer.
Sadhus, vor allem Shivaanhänger aus allen Teilen Indiens kommen nach Benares, dem alten Kashi, der Stadt Shivas. Es heißt, es sei die älteste Stadt der Welt.
Der Eingang zum roten Fort in Delhi.
Eie Audienzhalle im Inneren der riesigen Anlage.
Dezemberstimmung im Roten Fort.
Abend in der Großen Moschee in Delhi.
Abends in Udaipur, Rajastan.
Frauen beim Wäschewaschen in Udaipur.
Ein Silberschmied mit seiner Frau.